Riots: Von Protest zu Raumproduktion
Kritische Kartografien zwischen Konflikt, Einschreibung und Sichtbarkeit
TH Lübeck, Architektur und Stadtplanung, Seminar, Sommersemester 2025
Wie lässt sich Widerstand räumlich, systemisch und affektiv denken und dokumentieren—nicht nur als eruptives Ereignis oder performativer Akt, sondern auch in seinen subtileren, weniger sichtbaren Formen?
Widerstand wurde dabei nicht als Gegensatz zur Ereignislogik gedacht, sondern als spektrale Praxis: zwischen Sichtbarkeit und Entzug, zwischen Moment und Struktur, zwischen performativer Geste und alltäglicher Re-Konfiguration. So entstand eine vielschichtige Lesart des Widerständigen—als dynamische Kraft, die den Raum nicht nur kommentiert, sondern verändert.
Critical Cartographies
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